Gestaltung flexibler Prozesse im Unternehmen mit Groupware und Workflow-Management-Systemen

Gestaltung flexibler Prozesse im Unternehmen mit Groupware und Workflow-Management-Systemen

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Situation vieler Unternehmen hat sich in den letzten Jahren durch den Wandel in der Umwelt und durch die Entwicklung der Informationstechnologien stark verAcndert. Die zunehmende Globalisierung, der stAcrkere Druck der Konkurrenz aus den osteuropAcischen und asiatischen LAcndern und der Wandel des Verhaltens der Kunden zu anspruchsvolleren Konsumenten fA¼hren zu einer drastischen VerAcnderung des Marktes und damit der Wettbewerbslandschaft.2 Als Beispiel fA¼r eine sich im Wandel befindliche Industrie kann die Automobilbranche genannt werden. Neue gesetzliche Rahmenrichtlinien durch die A–ffnung der MAcrkte, geAcnderte KundenwA¼nsche bezA¼glich Umweltschutz oder die Konkurrenz aus Fernost sind hier Faktoren fA¼r einen Wandel und damit eine Anforderung fA¼r eine VerAcnderung der strategischen Aœberlegungen in den Unternehmen. Standen frA¼her Kosten-Nutzen-Betrachtungen in Verbindung mit Rationalisierungspotentialen im Vordergrund der Betrachtung einer Unternehmensstrategie, so werden heute zusActzliche Instrumente als a€žstrategische Waffena€œ gesucht. Dies gilt in besonderem MaAŸe fA¼r Branchen, die eine sehr hohe AbhAcngigkeit von der sich schnell wandelnden Umwelt aufweisen. Als eine wichtige a€žstrategische Waffea€œ wird die FlexibilitAct gesehen, mit der die Unternehmen versuchen, sich an den Umweltwandel anzupassen und der Dynamik des Marktes zu begegnen. Im Rahmen der Strategie wird nachgedacht, wie man Unternehmen flexibler gestalten kann, um kundenorientierter und leistungsfAchiger zu werden. Um die LeistungsfAchigkeit im Unternehmen zu steigern, sollte die Unternehmenssituation ganzheitlich betrachtet und eine Restrukturierung des Unternehmens durch Neuausrichtung der GeschAcftsprozesse und aller Folgeentscheidungen durchgefA¼hrt werden. Nach Klotz3 ergeben sich die Probleme nicht aus den organisatorischen Strukturen, sondern aus den Strukturen ihrer Unternehmensprozesse. Die Prozesse mA¼ssen vollkommen neu gestaltet und dann kontinuierlich verbessert werden. So verordnen Hammer und Champy eine a€žRadikalkur fA¼r das Unternehmena€œ, bei der es nicht um die A„nderung des Vorhandenen, sondern um eine grundlegende Neuordnung der UnternehmensablAcufe entlang der WertschAppfungskette geht .4 Die Frage der Kostenreduktion tritt hinter der neuen Fragestellung a€žWarum geschieht dieser Prozess A¼berhaupt?a€œ zurA¼ck. Als Folge dieser Aœberlegungen erhoffen sich die Unternehmen a€žQuantensprA¼ngea€œ, wie es Hammer u. Champy ausdrA¼cken, bezA¼glich der Verringerung der Durchlaufzeit und der Kosten, sowie der Steigerung der QualitAct und der FlexibilitAct. Durch Verbesserung der Unternehmensprozesse kann nun schneller, flexibler und kostengA¼nstiger auf KundenwA¼nsche eingegangen werden. Um die Flexibilisierung im Unternehmen und in den Unternehmensbereichen dauerhaft zu unterstA¼tzen ist der richtige Einsatz der Informationstechnologie (IT) wichtig. Diese Aœberlegung fA¼hrt zu der Notwendigkeit einer Betrachtung der verAcnderten strategische Aspekte durch die IT im Rahmen der oben beschriebenen VerAcnderung der Gesamtstrategie. Das Management eines Unternehmens benAptigt eine auf die VerAcnderungen abgestimmte UnterstA¼tzung durch die IT. Die neue IT- Strategie der Unternehmen muss folglich eine Anpassung an die dynamische Umwelt vorsehen. Die flexible ProzeAŸgestaltung kann durch a€žComputer Supported Cooperative Worka€œ (CSCW) unterstA¼tzt werden. CSCW mit a€žWorkflow-Computinga€œ (WfC) und a€žWorkgroup-Computinga€œ (WgC) stellen AnsActze fA¼r die genannte UnterstA¼tzung dar. Im einzelnen sind dies zum Beispiel a€žWorkflow-Management-Systemea€œ (WMS) und a€žGroupwarea€œ (GW). Die UnterstA¼tzung wird umgesetzt A¼ber offene, flexible Systemstrukturen, Teamarbeit, durch neue Kommunikationstechnik und technische Eigenschaften zur Steuerung der AblAcufe dieser Systeme. Manuelle Arbeitsschritte werden zu automatisierten Prozessen, die ganzheitliche Bearbeitungsaufgaben beinhalten und in die WertschAppfungskette des Unternehmens eingegliedert sind. Die strategischen Aœberlegungen bezA¼glich einer Flexibilisierung der Unternehmung und der ProzessgestaltungsmApglichkeiten mA¼nden in der Fragestellung, wie man die Prozesse flexibel gestalten kann und sinnvoll durch die IT unterstA¼tzt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, die Aufgaben- und Einsatzbereiche eines strategisch ausgerichteten Konzeptes fA¼r flexible Gestaltung von Prozessen mit Groupware- und Workflow-Management-Systemen-UnterstA¼tzung zu untersuchen, um damit nicht nur die AœberlebensfAchigkeit der Unternehmen, sondern auch die Marktposition gA¼nstig zu beeinflussen. Inhaltsverzeichnis: 1.MOTIVATION1 1.1PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT1 1.2BEZIEHUNG DER ARBEIT ZU ANGRENZENDEN THEMENKOMPLEXEN3 1.3AUFBAU DER ARBEIT5 1.4GRUNDLAGEN UND DFFINITIONEN6 1.4.1Prozesse, GeschAcftsprozesse, GeschAcftsprozeAŸmanagement und ProzeAŸgestaltung6 1.4.2FlexibilitAct7 1.4.3Groupware und Workflow-Management-Systeme8 2.FLEXIBILITA„T10 2.1DIE MERKMALE UND DIE EIGENSCHAFTEN DER FLEXIBILITA„T10 2.1.1Umweltwandel erfordert FlexibilitAct10 2.1.2FlexibilitAct und Dynamik12 2.1.3FlexibilitAct versus Statik, Stillstand und Unbeweglichkeit12 2.1.4FlexibilitAct und KomplexitAct12 2.1.5Die AnpassungsfAchigkeit im Rahmen der FlexibilitAct14 2.2FLEXIBILITA„TSFORMEN15 2.3DIMENSIONEN DER FLEXIBILTA„T17 2.3.1FlexibilitAct als ZielgrApAŸe17 2.3.2Der optimale FlexibilitActsgrad18 2.3.3Kosten und Nutzen der FlexibilitAct19 2.4MANAGEMENT DER FLEXIBILITA„T20 2.4.1Bereiche der FlexibilitAct21 2.4.2Handlungskategorien der FlexibilitAct22 2.4.3FlexibilitActsmanagement23 2.5GEFAHR FAœR FLEXIBILISIERUNGSMAAŸNAHMEN UND KONSEQUENZEN UNZUREICHENDER FLEXIBILITA„T27 3.GESTALTUNG FLEXIBLER PROZESSE29 3.1ANSA„TZE DER GESTALTUNG DER AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION29 3.1.1Funktionsorientierung31 3.1.2ProzeAŸorientierung33 3.2SYSTEMATISCHE ORGANISATIONSENTWICKLUNG37 3.2.1Business Process Engineering37 3.2.2qBusiness Process Reengineeringq46 3.2.3MApglichkeiten kontinuierlicher Verbesserungsprozesse61 3.3DARSTELLUNG DER PROZEAŸGESTALTUNG ANHAND VON BEISPIELPROZESSEN66 3.3.1Gestaltung eines GeschAcftsprozesses eines Unternehmens68 3.3.2Gestaltung eines flexiblen GeschAcftsprozesses70 4.PROZEAŸGESTALTUNGSMA–GLICHKEITEN DURCH GROUPWARE UND WORKFLOW-MANAGEMENT-SYSTEME72 4.1EINFLAœSSE DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE AUF DIE UNTERNEHMUNG72 4.1.1Strategische Konzepte und Wettbewerbsvorteile73 4.1.2Neuorganisation der ArbeitsablAcufe im Rahmen der Gesamtstrategie75 4.1.3Aœberblick der bestehenden Informationstechnologiestrukturen76 4.1.4Anforderungen an die Informationstechnologie78 4.1.5qComputer Supported Cooperative Workq79 4.2qWORKGROUP COMPUTINGq81 4.2.1Arten, Einsatz und Funktionen von Groupware81 4.2.2Auswirkungen von Groupware auf die FlexibilitAct im Unternehmen86 4.3qWORKFLOW COMPUTINGq87 4.3. 1Arten, Einsatz und Funktionen vonq Workflow-Management-Systemen87 4.3.2Auswirkungen von q Workflow-Management-Systemen q auf die FlexibilitAct im Unternehmen93 4.4EINE EVALUIERUNG DER MA–GLICHKEITEN DER GROUPWARE UND WORKFLOW-MANAGEMFNT-KONZEPTE IN BEZUG AUF EINE FLEXIBILISIERUNG DER PROZEAŸGESTALTUNG94 4.4.1Einsatz von q Groupware q undq Workflow-Management-Systemenq in einem Beispielunternehmen101 4.4.2Gestaltung eines flexiblen Prozesses mit UnterstA¼tzung durch die Informationstechnologie103 5.SCHLUAŸBETRACHTUNG104 6.ANHANGA 6.1ABBILDUNGSVERZEICHNISA 6.2ABKAœRZUNGSVERZEICHNISB 6.3LITERATURVERZEICHNISDa€žBusinees Reengineering bedeutet, daAŸ man sich ein ganz leeres Blatt Papier vornimmt. Es bedeutet, die konventionellen ... Champy, J.: Reengineering the Corporation - A Manifesto for Business Revolution. New York 1993, S. 32. aquot;Vgl. dieanbsp;...


Title:Gestaltung flexibler Prozesse im Unternehmen mit Groupware und Workflow-Management-Systemen
Author: Andreas Hörmann
Publisher:diplom.de - 1997-08-26
ISBN-13:

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